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Im Sportheim Hettingen

Wie aus einer Vision Wirklichkeit wurde

Wie aus einer Vision Wirklichkeit wurde

Die Förderung des Kinder- und Jugendsports wird schon lange groß geschrieben beim FC Viktoria Hettingen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Fußball für Kinder und Jugendliche attraktiv zu halten hat der Verein einen neuen Soccer-Court errichtet. Durch das moderne sportliche Umfeld wird das Engagement in der Jugendarbeit gestärkt und die Bedeutung des Fußballsports im Ort gestärkt. Die Dietmar Hopp Stiftung hat das Bauprojekt mit 30.000 Euro unterstützt.

Der Plan für das Bauprojekt wurde bereits vor einigen Jahren geboren: Seit 2014 führt der Verein jährlich Fußballcamps mit Kindern zwischen fünf und 13 Jahren durch, an denen regelmäßig rund 80 Kinder teilnehmen. Nach einem Besuch der Fußballschule der TSG Hoffenheim in Zuzenhausen entstand 2015 die Idee, einen Soccer-Court für den Fußballnachwuchs in Buchen-Hettingen zu errichten.

Das ambitionierte Ziel, ohne Eigenmittel ein Kleinspielfeld mit Flutlichtanlage zu bauen, konnte nur mithilfe von Spenden verwirklicht werden. Neben der Dietmar Hopp Stiftung machten 19 Firmen der Region, ein Crowdfunding-Projekt der Volksbank Franken, die Stadt Buchen und der Badische Sportbund die Umsetzung des 85.000 Euro-Projekts möglich.

Ende 2020 war die Anlage fertig, aufgrund der Corona-Einschränkungen dauerte es allerdings noch bis März, bis das erste Training stattfinden konnte. „Die Begeisterung der Kinder und ihrer Trainer kennt keine Grenzen“, betont Georg Müller, Jugendtrainer und Leiter des Fußballcamps beim FC Viktoria. Er hofft gemeinsam mit seinen Vereinskollegen, dass die Anlage auch bald mit einem Fest gebührend eingeweiht werden kann, bislang musste das pandemiebedingt verschoben werden. Henrik Westerberg, Referent Sport bei der Dietmar Hopp Stiftung, ergänzt: „Wir freuen uns darauf, wenn der Platz endlich ohne die Corona bedingten Einschränkungen bespielt werden kann und mit dem Leben gefüllt wird, das die vorbildliche Kinder- und Jugendarbeit des FC Viktoria Hettingen verdient.“

Im Lernprozess

Zweite Wettkampfrunde der Turn-Regioliga in Kirchheim

Hettingen. (ls) Die Jugendkürmannschaften der Nordbadischen Turn-Ligarunde LK III trafen sich zum zweiten Wettkampf in der Kurpfalzhalle in Kirchheim. Nach der Begrüßung durch Harald Claas zeigten die Nachwuchsturner der SG Kirchheim, TSG Seckenheim, TV Neckarau, TSV Untergrombach und FC Viktoria Hettingen beachtliche Leistungen an den olympischen Geräten Boden, Pauschenpferd, Ringe, Sprung, Barren und Reck.
Die Zuschauer sahen Kürübungen auf verschiedenem Niveau. Während die beiden neuformierten Mannschaften, der TSG Seckenheim und der FC Hettingen, mit nationalen Elementen überwiegend ihre Übungen zusammensetzten, zeigten die SG Kirchheim, TV Neckarau und TSV Untergrombach schwierigere A und B Elemente.
Am technisch schwierigsten turnte die Mannschaft der SG Kirchheim und sicherte sich mit 185,90 Punkten den Tagessieg. Den zweiten Platz holte der TV Neckarau mit 177,80 Punkten vor dem TV Untergrombach mit 174,60 Punkten. Es folgten die TSG Seckenheim mit 168,05 Punkten vor dem FC Hettingen mit 165,05 Punkten.
In der Hettinger Mannschaft turnten die Nachwuchsturner Lucas Staudinger, Finn Pfeil, Moritz Kreß, Rico Leitz, Julian Heffner, Florian Gramlich und Toni Lovrinovic. Gegenüber dem ersten Wettkampf waren die Kürübungen der Jugendturner stabiler und sicherer. Trainer Michael Schmelcher zeigte sich zufrieden mit der Einstellung der Nachwuchsturner und sieht diese Wettkampfrunde als Lernprozess im Kürbereich. Als Kampfrichter waren Tobias Schmelcher und Christof Mackert im Einsatz. Das Ligafinale findet am 17. Juni in Seckenheim statt.
Ergebnis Zwischenrunde: 1. SG Kirchheim 185,90 Punkte, 2. TV Neckar-au 177,80, 3. TSV Untergrombach 174,60, 4. TSG Seckheim 168,05, 5. FC Hettingen 165,05.

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